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Kramer, Helmut

Geburtsdatum: 30. März 1930
Geburtsort: Helmstedt
Wirkungsorte: Göttingen; Freiburg <Breisgau>; Braunschweig; Bremen
Berufe, Ämter, Tätigkeiten: Jurist; Richter; Rechtshistoriker; Hochschullehrer
Akademischer Grad: Dr. jur.
Beziehungen zu Personen:

Biographische Anmerkungen

1962 Gerichtsassessor in Hannover; 1966 Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft in Braunschweig, 1967 Landgerichtsrat, 1972 Vorsitzender Richter am Landgericht Braunschweig, 1974 Vorsitzender einer Kammer für Handelssachen sowie einer Strafkammer; 1974 Austritt aus dem Deutschen Richterbund, Gründungsmitglied der Fachgruppe "Richter und Staatsanwälte in der ÖTV"; 1975-1995 Richter am Oberlandesgericht Braunschweig; 1984-1989 Vertretungsprofessur an der Univ; 1994 Hans-Litten-Preis; Mitbegründer und Vorsitzender des Forums Justizgeschichte e.V.; 1995 Pensionierung; 2002 Bundesverdienstkreuz; 2010 Werner-Holtfort-Preis; 2010 Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union; engagiert in der Aufarbeitung von NS-Zeit und NS-Justiz (Fall Erna Wazinski, Puvogel-Affäre, Wehrmachtsjuristen Werner Hülle und Erich Lattmann), zahlreiche Publikationen zu diesem Thema

Biographische Quellen

Müller, Ingo: Würdigung Helmut Kramers zur Verleihung des Hans-Litten-Preises der Vereinigung Demokratischer Juristen in Hamburg am 26. November 1994. In: ÖTV in der Rechtspflege, 1995, Nr. 58, S. 12-15.

Letzte inhaltliche Bearbeitung: 11.03.2015

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