Winterkorn, Martin
| Geburtsdatum: | 24. Mai 1947 |
| Geburtsort: | Leonberg |
| Wirkungsorte: | Stuttgart; Wolfsburg |
| Berufe, Ämter, Tätigkeiten: | Manager; Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG |
| Akademischer Grad: | Prof. Dr. rer. nat. |
Biographische Anmerkungen
1993-2002 in verschiedenen Funktionen (Verantwortlicher für das Produktmanagement; Markenvorstand für die Technische Entwicklung bei der Marke Volkswagen; Mitglied des VW-Konzernvorstands für den Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung) tätig bei der Volkswagen AG; 2002-2006 Vorstandsvorsitzender der Audi AG; seit 1.1.2007 Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG; Honorarprofessor der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest (2003); Honorarprofessor an der Technischen Universität Dresden für das Fachgebiet Leichtbauwerkstoffe im Fahrzeugbau (2004); im Jahre 2011 verdiente er als VW-Vorstandsvorsitzender 17,5 Millionen Euro; am 17. April 2015 blieb er Sieger im Machtkampf mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch; am 23. September 2015 Rücktritt als Vorstandsvorsitzender wegen der "Abgas-Affäre" mit VW-Dieselfahrzeugen; Angeklagter im Abgasskandal vor dem Landgericht Braunschweig ab dem 3. September 2024
Biographische Quellen
Peitsmeier, Henning: Der Sieger im Machtkampf. Wie Porsche-Enkel Ferdinand Piëch den Volkswagen-Konzern in nur 15 Monaten wieder unter seine totale Kontrolle gebracht hat. In: Frankfurter Allgemeine, 2006, Nr. 9, S. 16. ; Schneider, Mark C.: Volkswagen. Eine deutsche Geschichte. Münschen, Berlin: Berlin Verlag, 2016.
Andere Quellen
Letzte inhaltliche Bearbeitung: 10.09.2014
Zitierweise
„Winterkorn, Martin“, in: Datenbank Niedersächsische Personen, Stand 10.09.2014,
URL: https://personen.niedersaechsische-bibliographie.de/person/1043260145/ (aufgerufen am 25.04.2026).