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Südhof, Thomas C.

Geburtsdatum: 22. Dezember 1955
Geburtsort: Göttingen
Wirkungsorte: Göttingen; Hannover; Aachen; Cambridge <Mass.>; Dallas <Tex.>; Stanford <Calif.>
Berufe, Ämter, Tätigkeiten: Biochemiker; Hochschullehrer
Akademischer Grad: Dr. med.

Biographische Anmerkungen

Geboren in einer anthroposophischen Familie (schon die Großeltern mütterlicherseits waren Anhänger von Rudolf Steiner); aufgewachsen in Göttingen und Hannover; Besuch der Waldorf-Schule Hannover, hier 1975 Abitur; Medizin-Studium an der RWTH Aachen, an der Harvard University und an der Univ. Göttingen; 1982 Promotion am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen; seit 1983 als Molekularbiologe tätig an der Abteilung für Molekulargenetik des University of Texas, Southwestern Medical Center (UT Southwestern) in Dallas unter Leitung der späteren Nobelpreisträger Michael Stuart Brown und Joseph L. Goldstein; 1991 Professor an der Fakultät für Molekulargenetik an der UT Southwestern; 1995-1998 "Wissenschaftliches Mitglied" der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen; nach Auseinandersetzungen mit dem Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft Beedigung seiner Tätigkeit und Rückkehr nach Dallas; seit 2008 Professor an der Stanford University für Molekulare und Zelluläre Physiologie, Psychiatrie und Neurologie; 2010 Kavli-Preis (gemeinsam mit Richard Scheller und James Rothman); 2013 Albert Lasker Award for Basic Medical Research; 2013 Nobelpreis für Medizin (gemeinsam mit James Rothman und Randy Schekman), , da sie "durch ihre Entdeckungen das höchst präzise Steuerungssystem für den Transport und die Zustellung von zellulärer Fracht aufgedeckt haben" ("Through their discoveries, Rothman, Schekman and Südhof have revealed the exquisitely precise control system for the transport and delivery of cellular cargo", Begründung des Nobelpreis-Komitees); US-amerikanischer Staatsbürger

Biographische Quellen

Lucius, Robert: Wundersame Würdigungen. Göttingen : Forscher aus Tübingen, Heidelberg oder Berlin mögen eifersüchtig sein, wenn deutsche Nobelpreisträger regelmäßig aus Niedersachsen kommen, so wie jetzt wieder der Mediziner Thomas Südhof. In: Frankfurter Allgemeine, 2013, 10. Okt., S. 2.

Letzte inhaltliche Bearbeitung: 16.10.2013

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