Gorath, Karl
| Geburtsdatum: | 12. Dezember 1912 |
| Sterbedatum: | 18. März 2003 |
| Geburtsort: | Bad Zwischenahn |
| Sterbeort: | Bremerhaven |
| Wirkungsorte: | Bremerhaven |
| Berufe, Ämter, Tätigkeiten: | Krankenpfleger; Heimleiter |
Biographische Anmerkungen
1938 wegen seiner Homosexualität festgenommen und in die Konzentrationslager Neuengamme und Auschwitz gebracht; 1945 Befreiung; 1946 Verurteilung wegen Vergewaltigung auf Grundlage des Paragrafen 175 zu fünfjähriger Zuchthausstrafe; 27. Januar 2023 Ehrung von Gorath im Deutschen Bundestag bei der Gedenkstunde für die Verfolgten des Nationalsozialismus.
Biographische Quellen
Frank Hethey: Opfer und Täter zugleich - der Fall des Karl Gorath, in: Weser-Kurier, 14./15. Februar 2026, S. 38
Letzte inhaltliche Bearbeitung: 16.04.2026
Zitierweise
„Gorath, Karl“, in: Datenbank Niedersächsische Personen, Stand 16.04.2026,
URL: https://personen.niedersaechsische-bibliographie.de/person/1968850244/ (aufgerufen am 25.04.2026).